Statement zur ÖH-Wahl 2019

Wir, die krips, treten am 27.-29. Mai bei den ÖH-Wahlen an, weil wir weiterhin und gemeinsam mit euch für folgende Projekte einstehen möchten. Wir möchten bei dieser Wahl bewusst keine Wahlempfehlung oder Werbung für Personen aussprechen, da wir als basisdemokratisches Kollektiv nicht die Personen in den Vordergrund rücken möchten Wir bitten auch trotzdem das Geschlechterverhältnis in der Psychologie zu berücksichtigen und dies bei der Wahl miteinzubeziehen.<br>Wir sind eine kleine Gruppe von um die 20 Personen, die sich in ihrer Freizeit mit universitären Angelegenheiten beschäftigt, sich in Kommissionen, Gespräche und Arbeitsgruppen setzt und darüber hinaus versucht eine schönere Studienzeit durch Parties oder Straßenfesten zu gestalten. Bitte nutzt euer Recht auf Mitbestimmung aus und geht in der kommenden Woche wählen!Hier sind einige Beispiele, die wir in der letzten Legislaturperiode verwirklichen konnten und hoffentlich gemeinsam mit euch weiterhin ausbauen möchten.

Etablierung einer Kennenlernwoche, um die Anonymität dieses Studiengangs für Erstis im Bachelor und geplant für den Master zu durchbrechen, sowie Workshops im Rahmen der kritischen Einführungswoche der ÖH.

Erkämpfen von universitären Räumen für Studis. Wir wollen miteinander studieren, lernen, diskutieren, kochen, leben. Dafür wollen wir auch weiterhin eine Küche für Alle ermöglichen, sowie uns für den Zugang zu Hörsälen als Lernräume einsetzen, um gemeinschaftlich an einer Uni für Alle zu arbeiten.

Wir verstehen uns als Basisgruppe und wollen über Basisdemokratie in Plena Machtstrukturen an der Uni aufweichen und allen Studis eine Teilnahme ermöglichen. Uns ist daher enorm wichtig, dass keine 5 gewählten Mandatar*innen die gesamte Studienvertretungsarbeit übernehmen, sondern alle, die sich einbringen wollen, eine gleichberechtigte Möglichkeit dazu haben.

Als Basisgruppe eint uns auch zudem ein gemeinsamer Wertekanon, wir stehen auch weiterhin für eine linke Hochschulpolitik und setzten uns gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und für emanzipatorische Anliegen ein, indem wir Gespräche mit Gleichstellungsbeauftragten führen und diese Werte in Projekten einbeziehen.

Förderung studentischen und gesellschaftspolitischen Engagements soll auch in der neuen Studienvertretung einen Platz haben, deswegen wollen wir weiterhin Kongressförderungen, Unterstützung von Projekten wie das Psychodrama oder Kleiderspenden für Geflüchtete anbieten.

Verbesserung der Studiensituation wie beispielsweise die Rücknahme der Teilpunkte oder durch das Angebot studentisch organisierter Seminare.

Als Studierendenvertretung stehen uns auch finanzielle Mittel zur Verfügung die wir dazu verwenden möchten, gemeinsam über Spenden zu entscheiden um progressive, nachhaltige, emanzipatorische und gesellschaftsrelevante Projekte außerhalb des universitären Kontextes zu fördern. Durch die Stärkung von solchen externen Strukturen die im Einklang mit unserem Wertekanon stehen, setzen wir auch ein Zeichen dass Hochschulpolitik nicht als „Insel“ außerhalb der allgemeinen Verhältnisse existieren kann, sondern in einem stetigen interdependenten Verhältnis dazu steht.

Erfolge, Grundsätze und Ziele der StV-Arbeit

Hier sind einige Beispiele, die wir in der letzten Legislaturperiode verwirklichen konnten und hoffentlich gemeinsam mit euch weiterhin ausbauen möchten.

Etablierung einer Kennenlernwoche, um die Anonymität dieses Studiengangs für Erstis im Bachelor und geplant für den Master zu durchbrechen, sowie Workshops im Rahmen der kritischen Einführungswoche der ÖH.

Erkämpfen von universitären Räumen für Studis. Wir wollen miteinander studieren, lernen, diskutieren, kochen, leben. Dafür wollen wir auch weiterhin eine Küche für Alle ermöglichen, sowie uns für den Zugang zu Hörsälen als Lernräume einsetzen, um gemeinschaftlich an einer Uni für Alle zu arbeiten.

Diverse Parties und Straßenfeste, um gemeinsam mit euch für den guten Zweck zu feiern. Mit unseren Parties wollen wir nicht nur eine schöne gemeinsame Zeit erleben, sondern auch für gute Zwecke wie den Naturschutzbund oder feministische Projekte spenden.

Wir verstehen uns als Basisgruppe und wollen über Basisdemokratie in Plena Machtstrukturen an der Uni aufweichen und allen Studis eine Teilnahme ermöglichen. Uns ist daher enorm wichtig, dass keine 5 gewählten Mandatar*innen die gesamte Arbeit übernehmen, sondern alle, die sich einbringen wollen, eine gleichberechtigte Möglichkeit dazu haben.

Als Basisgruppe eint uns auch zudem ein gemeinsamer Wertekanon, wir stehen auch weiterhin für eine linke Hochschulpolitik und setzten uns gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und für emanzipatorische Anliegen ein, indem wir Gespräche mit Gleichstellungsbeauftragten führen und diese Werte in Projekten einbeziehen.

Förderung studentischen und gesellschaftspolitischen Engagements soll auch in der neuen Studienvertretung einen Platz haben, deswegen wollen wir weiterhin Kongressförderung, Unterstützung von Projekten wie das Psychodrama oder Kleiderspenden für Geflüchtete anbieten.Als Studierendenvertretung stehen uns auch finanzielle Mittel zur Verfügung, die wir dazu verwenden möchten gemeinsam über Spenden zu entscheiden, um progressive, nachhaltige, emanzipatorische und gesellschaftsrelevante Projekte außerhalb des universitären Kontextes zu fördern.

Verbesserung der Studiensituation wie beispielsweise die Rücknahme der Teilpunkte, Gespräche mit Seminarleiter*innen oder durch die Organisation studentischer Seminare.

 

Wahlstatement Adrian

!!Aufruf mich nicht zu wählen!!

In der letzten Wahlperiode kam es durch Ressourcen- und Mandatar*innen Mangel beinahe dazu, dass die krips, eine Gruppierung, die sich als basisdemokratisch agierende Studierendenvertretung (StV) versteht, nicht die Stv Psychologie stellen konnte.

Da sie nur 4 von 5 Mandatar*innen stellen konnte, stellten sich zwei weitere Personen auf, eine für das Amt als reine StV*lerin und & eine andere Person, die eine rechtsextreme Partei, die RFS, repräsentiert.

Die RFS ist eine FPÖ nahe Partei, die sich öffentlich als rechts darstellt, Verknüpfungen zu rechten terroristischen Gruppierungen hat und auch durch das Parteimitglied Günther Kümel für den Mord an dem Antifaschisten Ernst Kirchweger verantworlich ist.

Somit wäre es beinahe dazu gekommen, dass eine rechte Person in die Studienvertretung der Psychologie gewählt wurde.

Weshalb die krips sich dieses Jahr entschlossen hat 7 Mandatar*innen aufzustellen, damit es durch formelle Richtlinien (wie das Nachrückverfahren etc.) nicht dazu kommen kann, das eine rechte Partei in die StV kommt. Dies mit dem Ziel, dass die StV basisdemokratisch und offen für alle Menschen bleiben kann.

Zunächst habe ich mich nur proforma für das Amt aufgestellt lassen, um rechte und menschenfeindliche Ideologien in der Uni zumindest zu blockieren und damit sich unsere Verhältnisse innerhalb der Universität nicht der aktuellen Regierung annähern. Trotz der Aufstellung zur Mandatar*inn möchte ich allerdings dazu aufrufen, mich nicht zu wählen, und ich werde auch selbst dieses Jahr nicht an den Wahlen teilnehmen.

Die Legitimation die mensch diesem universitären und elitären System durch die Wahlen zuspricht, spreche ich ihm ab, indem ich dazu aufrufe, mich nicht zu wählen und auch dadurch, dass ich mich dieses Jahr nicht an den Wahlen beteiligen werde.

Auch wenn wir durch die Wahlen fordern könnten ein besseres System zu etablieren, unseren Käfig weiter auszubauen und bequemer zu machen, stehe ich jedoch auf der Seite derer Menschen die für die Abschaffung jeglicher Käfige sind.

Die Wahlbeteiligung der letzten Jahre zeigt auch deutlich, das die bisher gewählten Methoden zur Veränderung keine zufriedenstellende Resultate erzeugt haben und wir auf anderen Wegen versuchen müssen das System zu verändern.

 

“Wenn Wahlen etwas ändern würde, hätte ich sie schon längst verboten” – wahrscheinlich Strache (nicht verifiziert)