Wahlstatement Adrian

!!Aufruf mich nicht zu wählen!!

In der letzten Wahlperiode kam es durch Ressourcen- und Mandatar*innen Mangel beinahe dazu, dass die krips, eine Gruppierung, die sich als basisdemokratisch agierende Studierendenvertretung (StV) versteht, nicht die Stv Psychologie stellen konnte.

Da sie nur 4 von 5 Mandatar*innen stellen konnte, stellten sich zwei weitere Personen auf, eine für das Amt als reine StV*lerin und & eine andere Person, die eine rechtsextreme Partei, die RFS, repräsentiert.

Die RFS ist eine FPÖ nahe Partei, die sich öffentlich als rechts darstellt, Verknüpfungen zu rechten terroristischen Gruppierungen hat und auch durch das Parteimitglied Günther Kümel für den Mord an dem Antifaschisten Ernst Kirchweger verantworlich ist.

Somit wäre es beinahe dazu gekommen, dass eine rechte Person in die Studienvertretung der Psychologie gewählt wurde.

Weshalb die krips sich dieses Jahr entschlossen hat 7 Mandatar*innen aufzustellen, damit es durch formelle Richtlinien (wie das Nachrückverfahren etc.) nicht dazu kommen kann, das eine rechte Partei in die StV kommt. Dies mit dem Ziel, dass die StV basisdemokratisch und offen für alle Menschen bleiben kann.

Zunächst habe ich mich nur proforma für das Amt aufgestellt lassen, um rechte und menschenfeindliche Ideologien in der Uni zumindest zu blockieren und damit sich unsere Verhältnisse innerhalb der Universität nicht der aktuellen Regierung annähern. Trotz der Aufstellung zur Mandatar*inn möchte ich allerdings dazu aufrufen, mich nicht zu wählen, und ich werde auch selbst dieses Jahr nicht an den Wahlen teilnehmen.

Die Legitimation die mensch diesem universitären und elitären System durch die Wahlen zuspricht, spreche ich ihm ab, indem ich dazu aufrufe, mich nicht zu wählen und auch dadurch, dass ich mich dieses Jahr nicht an den Wahlen beteiligen werde.

Auch wenn wir durch die Wahlen fordern könnten ein besseres System zu etablieren, unseren Käfig weiter auszubauen und bequemer zu machen, stehe ich jedoch auf der Seite derer Menschen die für die Abschaffung jeglicher Käfige sind.

Die Wahlbeteiligung der letzten Jahre zeigt auch deutlich, das die bisher gewählten Methoden zur Veränderung keine zufriedenstellende Resultate erzeugt haben und wir auf anderen Wegen versuchen müssen das System zu verändern.

 

“Wenn Wahlen etwas ändern würde, hätte ich sie schon längst verboten” – wahrscheinlich Strache (nicht verifiziert)

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